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Anzahl der Krankschreibungen ist in den letzten Jahren um 60 Prozent gestiegen!

Anzahl der Krankschreibungen ist in den letzten Jahren um 60 Prozent gestiegen!

 

Diese Meldung haben Sie wahrscheinlich in dieser Woche mehrmals gelesen. „ Der volkswirtschaftliche Schaden wird auf 75 Milliarden Euro im Jahr geschätzt.“ – heißt es, doch eigentlich sollte man sich mehr Sorgen über die Anzahl der kranken Arbeitnehmer machen. Wieso werden heute mehr Menschen krank? Verlangen wir zu viel von uns selbst? Gefährden wir uns um unsere Jobs nicht zu verlieren? Welcher Grund steckt dahinter, dass Krankmeldungen um 60% gestiegen sind?

Der Frage gehen wir in unserem Artikel nach.

 

2018 – auch wenn die meisten von der großen Digitalisierung sprechen, benötigen wir immer noch „Menschen“ – Menschen die die eigentliche Arbeit machen, Menschen die Überstunden machen, Menschen die auf Urlaub verzichten, Menschen die auf ein Privatleben verzichten.

Bevor wir uns Gedanken über einen wirtschaftlichen Schaden machen, müssen wir doch schauen, welchen Schaden tragen die Arbeitnehmer davon?

 

Arbeitnehmer die mit 35 Jahren an Burn-Out erkranken oder die mit 39 Jahren einen Bandscheibenvorfall haben… Diagnosen: „Rückenprobleme zählen zu den stärksten Ursachen für Krankschreibungen, gefolgt von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen.“ Die Daten zeigen auch, dass die psychische Belastung am Arbeitsplatz stark zugenommen hat. Wir haben viel mehr Stress durch Zeit- und Leistungsdruck, Schichtarbeit oder mangelnde Wertschätzung durch den Arbeitgeber.

Durch die Digitalisierung steigen auch die Anforderungen in vielen Berufen, dies sorgt für viel mehr Stress.

 

Man muss also nicht nur schneller und mehr arbeiten, sondern hat als Arbeitnehmer das Problem, dass es schwieriger wird eine Festeinstellung zu bekommen. Die meisten Arbeitsverträge haben die maximale Dauer der Probezeit (6 Monate), sind dann auch noch meistens auf 1 Jahr befristet. Man bangt also, hat keine Sicherheit und versucht schnell und mehr zu arbeiten um seinen Arbeitsplatz nicht zu gefährden. Doch wie lange kann man seinem Körper und seiner Seele das antun?

 

Politiker fordern nun ein Verbot von sachgrundlosen Befristungen und eine Anti-Stress-Verordnung. Natürlich gibt es auch Befürworter und Gegner. Ob dieses Verbot je in Kraft tritt kann derzeit keiner sagen. Also muss man es in die eigene Hand nehmen. Doch wie soll man versuchen Körper und Seele zu schützen, wenn man Angst hat dadurch seinen Job zu verlieren?

 

Also müssen wir uns eher mit der Frage beschäftigen, welche Möglichkeiten wir als Arbeitnehmer haben um uns selbst zu schützen, ohne unseren Arbeitsplatz zu gefährden.

Wir müssen uns unser „Ressourcen-Management“ aufbauen, damit wir langfristig ein ausgeglichenes, leistungsfähiges und damit auch konfliktschonendes Verhalten erreichen.

Zu diesem Thema gibt es verschiedene Seminare an denen man als Arbeitnehmer oder aber auch Arbeitgeber teilnehmen kann. Ein Arbeitgeber der seinen Mitarbeitern die Möglichkeit bieten möchte dies zu erlernen, buchte für einige seiner Mitarbeiter Plätze bei einer Veranstaltung zum Thema „Ihr persönliches Ressourcen-Management“ – Themen in diesem Seminar sind unter anderem:

 

  • Woran Sie frühzeitig erkennen, wie sich Ihr Ressourcen-Zustand entwickelt
  • Wie Sie Ihre persönlichen Ressourcen aufbauen und stabil halten können
  • Wie Sie die Einsichten und Erkenntnisse in das neue Verhalten umsetzen
  • Definition Energiefresser – Ressourcen-Management
  • Was geschieht innen/außen, wenn die Energie als Kraftstoff nachlässt?
  • Lernen Sie auch Ihre persönlichen „Antreiber“ besser kennen

 

Schonen Sie sich und/oder Ihre Mitarbeiter. Geben Sie sich die Möglichkeit zu erfahren, wie Sie mit all diesen Erwartungen und Anforderungen am besten umgehen können.

Geben Sie sich die Möglichkeit gesund zu bleiben. Bauen Sie Ihre persönlichen Ressourcen auf und lernen Sie wie Sie diese stabil halten können.

 

Zum Beispiel in unserem Seminar „Ihr persönliches Ressourcen-Management – So bleiben Sie leistungsfähig“.